Strom: Wie der Energiehandel an der Börse funktioniert

PremiumStrom: Wie der Energiehandel an der Börse funktioniert

11. September 2017

Die Strombörse EEX in Leipzig ist nichts für Privatanleger. Hier wechselt täglich Energie in unfassbaren Größenordnungen den Besitzer - zu erstaunlich niedrigen Kilowatt-Preisen, von denen Privatverbraucher träumen.

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Die Strombörse EEX in Leipzig.

Strom ist unsichtbar, kann nicht über den Ladentresen geschoben werden und füllt keine Lagerhallen. Trotzdem wird damit natürlich gehandelt - in astronomischen Größenordnungen. Ein zentraler Knotenpunkt ist dabei Leipzig. Denn hier hat die Strombörse EEX (European Energy Exchange) ihren Hauptsitz.

Nahezu acht Terawattstunden würden hier an einem typischen Tag gehandelt, sagt der Vorstandsvorsitzende Peter Reitz - also acht Milliarden Kilowattstunden. Damit könnte man etwa acht Milliarden Maschinen Wäsche waschen. Doch dieser gehandelte Strom fließt meist nicht sofort zu irgendeiner Steckdose - und wechselt oft mehrfach den Besitzer, bevor er überhaupt produziert ist. Am Standort Leipzig geht es vor allem um Stromlieferungen in der Zukunft - und damit um Sicherheit für die gruppenweit mehr als 500 Marktteilnehmer aus 37 Ländern. Das können Stadtwerke sein, Banken oder internationale Kraftwerksbetreiber.

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