Apple, Nestlé, OHB oder Commerzbank: Aggressive Großaktionäre drängen die Unternehmen zu höheren Gewinnen und Dividenden. Für Anleger ist das meist gut.

PremiumWyser-Pratte, Icahn, Hedgefonds und Co.: Wie aktivistische Aktionäre für alle Anleger mehr herausholen

27. September 2017
von Hauke Reimer

Aktien kaufen, Profite steigern, Manager austauschen – aktivistische Investoren greifen zunehmend deutsche Unternehmen an. Was aktivistische Investoren treibt, was das Anlegern bringt.

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Aktivistische Investoren greifen an: Guy Wyser-Pratte, Florian Schuhbauer und Paul Singer.

Die E-Mail aus New York schlägt im beschaulichen Bremen ein wie ein Meteorit: Der Satellitenbauer OHB gleiche „einem feudalen Rittergut, in dem alle Vasallen dem Grundherren ihre Ehrerbietung erweisen“, heißt es darin. Ihr Verfasser stellt sich als Aktionär des Familienunternehmens vor, fordert Zukäufe, einen professionellen Aufsichtsrat, die Expansion in die Militärtechnik. Der Absender ist kein Spinner, sondern eine Investorenlegende, wenn auch für starke Sprüche bekannt („Manager, könnt ihr das Napalm riechen?“). Guy Wyser-Pratte, der erste Investor, der sich deutsche Unternehmen aktiv vornahm, der Mann, der den Maschinenbauer IWKA zur Aufspaltung zwang. Daraus entstand der Roboterbauer Kuka. Für Anleger eine gigantische Erfolgsgeschichte, ein „Tenbagger“, wie sie es nennen – eine Aktie, die sich verzehnfacht.


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