Bankanleihen: Italienische Verhältnisse in deutschen Depots

PremiumKommentarBankanleihen: Italienische Verhältnisse in deutschen Depots

30. September 2017
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Die Rolle des ungesicherten Gläubigers einer Bank passt nicht zu Privatanlegern.

von Mark Fehr

Sparer gelten als Risikomuffel, lieben aber Bankanleihen. Mit denen holen sie sich ausgerechnet die falschen Risiken ins Portfolio.

Als Italien seine Banken mit Milliarden rettete, war die Kritik in Deutschland groß: Der italienischen Staat habe nur deshalb einspringen müssen, weil zuvor Italiens Banken jahrelang ungestört nachrangige Anleihen an Privatkunden begeben durften. Da diese im Krisenfall einer Bank als Erstes ausfallen, sah sich die Politik zur Unterstützung der Privatanleger gezwungen. So was, da waren sich deutsche Politiker und Ökonomen sicher, wäre in Deutschland nicht passiert. Doch das stimmt so nicht. Italien ist in diesem Fall näher, als man denkt: Jedenfalls haben Sparer hierzulande laut dem obersten deutschen Finanzaufseher, BaFin-Präsident Felix Hufeld, kräftig in Papiere investiert, die bei Bankenpleiten nicht...


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