Crowdinvestments: Wenn der Schwarmanleger auf der Strecke bleibt

PremiumCrowdinvestments: Wenn der Schwarmanleger auf der Strecke bleibt

16. August 2017, aktualisiert 16. August 2017, 11:37 Uhr
von Sebastian Kirsch, Daniel Schönwitz und Christian Schlesiger

Zur Insolvenz des Zugbetreibers Locomore fürchteten hunderte Kleinanleger um ihr Geld. Nach dem Einstieg des neuen Investors Leo Express ist klar: zurecht. Und künftig werden wohl weitere per Schwarm finanzierte Unternehmen Probleme bekommen.

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Mehr Bahn, wenig Geld: Von der Crowd finanzierte Waggons rollten nur fünf Monate.

Kaum einer verkörperte den Traum vom Bahnunternehmer so sehr wie Derek Ladewig. Anfang August ist der Traum aus. Der Chef des privaten Bahnbetreibers Locomore musste den Betrieb einstellen, das Insolvenzverfahren wurde eröffnet.

Mehr als drei Monate suchte Ladewig nach einem neuen Großinvestor, der seinen Zügen auf der Strecke zwischen Stuttgart und Berlin neuen Schub verleihen sollte. Bis zuletzt hatte Ladewig daran geglaubt, „dass Locomore eine Bereicherung für den Fernverkehrsmarkt darstellt“. Und mit ihm glaubten dies Hunderte Anleger.

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