Einlagensicherung: Pleitegefahr für Anleger wird elegant wegdefiniert

PremiumKommentarEinlagensicherung: Pleitegefahr für Anleger wird elegant wegdefiniert

18. April 2017
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Die Einlagensicherung bietet Schutz fürs Ersparte

von Mark Fehr

Die Einlagensicherung bevorzugt Sparer und diskriminiert Anleger. Staat und Banken sollten für Ausgewogenheit sorgen.

Geht eine Bank pleite, soll die Einlagensicherung den Kunden dieser Bank ihre Verluste ersetzen. Das Schutzsystem ist gesetzlich geregelt, wird von Banken und Sparkassen aber in eigener Verantwortung organisiert. Der Schutz gilt in erster Linie für Spareinlagen auf Giro- und Festgeldkonten oder für solche auf dem guten alten Sparbuch. Daneben verlangt das Gesetz von den Banken auch eine zumindest begrenzte Sicherung der durch Privatkunden gehaltenen Wertpapiere wie Aktien und Anleihen – eine Tatsache, die kaum bekannt ist.

Schließlich verwahren Banken die Wertpapiere ihrer Kunden außerhalb der Bilanz, sodass die Depotbestände im Ernstfall nicht zur Insolvenzmasse gehören und die Kunden den...


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