Geldwoche: Der Bitcoin kommt endlich aus der Schmuddelecke

PremiumkolumneGeldwoche: Der Bitcoin kommt endlich aus der Schmuddelecke

09. Mai 2017
Kolumne von Sebastian Kirsch

Der Bitcoin erreicht ein neues Allzeithoch – weil Regierungen erkennen, dass die digitale Währung zum Zahlen taugt. Endlich.

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Bitcoin: Erst damit bezahlen, dann Kursgewinne einstreichen.

Anders als bei Gold hilft es Anlegern nicht, Bitcoins gut gesichert einfach liegen zu lassen und darauf zu warten, dass der Wert ihrer digitalen Münzen steigt. Denn der Wert einer Währung bestimmt sich durch das Vertrauen darauf, dass ein Gegenüber Waren dafür eintauscht. Trotz Aufhebung des Goldstandards setzen Staaten weiterhin auf Goldreserven, die im Notfall als Zahlungsmittel dienen.

Anders beim Bitcoin: Hier gibt es keine zentrale Stelle, die garantiert, Zahlungen anzunehmen. Wer die digitalen Münzen nutzt, vertraut stattdessen einer komplexen Verschlüsselung und darauf, dass die digitalen Münzen nicht unbegrenzt geschaffen werden. So trauten sich weltweit erst ein paar Millionen Anleger, Geld der Zentralbanken in Bitcoins zu tauschen. Außerhalb dieser Nische gilt der Bitcoin als Hackerwährung oder Drogengeld.

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