Karl Matthäus Schmidt: "Geld bleibt auf Sparbüchern liegen"

PremiumInterviewKarl Matthäus Schmidt: "Geld bleibt auf Sparbüchern liegen"

01. August 2017
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Karl Matthäus Schmidt, Chef der Quirin Privatbank.

(Foto: Sven Serkis)

von Niklas Hoyer

Karl Matthäus Schmidt, Chef der Quirin Privatbank, will die Honorarberatung in Deutschland etablieren. Leicht ist das nicht: Viele Deutsche blocken Finanzthemen generell ab. Ein Hoffnungsschimmer: Der Robo-Advisor.

WirtschaftsWoche: Herr Schmidt, was ist aus der unabhängigen Finanzberatung gegen Honorar geworden. Täuscht der Eindruck, dass es schwerer geworden ist, Kunden von den Vorteilen zu überzeugen?
Karl Matthäus Schmidt: Leicht war das noch nie. Vor den Finanzkrisenjahren haben wir viele Interessenten gehabt, aber es war schwierig, die als Kunden zu gewinnen. Während der Finanzkrise gab es zwar weniger Interessenten, aber es war viel leichter, diese als Kunden zu gewinnen. Heute blocken viele Finanzthemen ganz generell ab. Die sagen sich: ‚Ich habe das Spiel durchschaut. Ich fall auf Euch nicht mehr rein.‘ Das Problem ist nur, dass diese Leute dann gar nichts...


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