Erfahrungsbericht eines Bitcoin-Anfängers

PremiumKryptowährungen: Ich kaufe Bitcoin - ein Selbstversuch

11. Dezember 2017
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"Was ist, wenn ich an der falschen Stelle klicke, wenn mein Geld im digitalen Nirwana verschwindet?", Bitcoin-Beginner Hauke Reimer.

von Hauke Reimer

In Kryptowährungen zu investieren oder damit zu handeln, birgt für Anfänger viele Hürden. Nicht alle davon sind technisch. Erfahrungsbericht eines Bitcoin-Beginners.

Es reicht. „Service nicht verfügbar, Server down, wegen planmäßiger Wartungsarbeiten“, lässt mich die Internetbörse CEX.IO am vergangenen Dienstag wissen. „So schnell wie möglich“ werde sie wieder arbeiten. Bei CEX liegt mein Geld, in Form von 0,162 Bitcoin. Zehn Minuten später sehe ich, dass ich meine 0,162 Bitcoin zum Kurs von über 10 000 Euro je Bitcoin verkaufen könnte. Könnte. Der Server stürzt wieder ab.

Ich kenne das aus dem Jahr 2000, als an Crashtagen die Rechner der Onlinebroker zusammenbrachen. Doch das ist 17 Jahre her, Internetsteinzeit.

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Bitcoin und die anderen Digitalwährungen sollen doch Transaktionen sicher und schnell machen. Dafür arbeiten Rechnerkapazitäten, wie es sie im Jahr 2000 auf der ganzen Welt nicht gab. Und da bricht ein britischer Börsenserver einfach so zusammen.

PremiumKryptowährungen Die Bitcoin-Masche

Digitalwährungen wie Bitcoin sind rapide gestiegen, im Boom herrscht Goldgräberstimmung. Der Hype um die Kryptowährungen lockt auch Finanzprofis an, die mit dubiosen Geschäftsmodellen auf Anlegerfang gehen.

Serverfarm zum schürfen von Bitcoins. Quelle: Getty Images

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