Marc Faber: "Die Fed macht mich depressiv"

PremiumMarc Faber: "Die Fed macht mich depressiv"

13. Oktober 2015
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Marc Faber in seiner Lieblingskneipe „Linda’s“ in Chiang Mai (Thailand).

von Philipp Mattheis

Marc Faber ist gegen eine Zinserhöhung der US-Notenbank und hält ihre Politik für "Wahnsinn". Der Börsenguru rät zur Langfristanlage in Schwellenländer-Aktien, Immobilien und Gold.

WirtschaftsWoche: Herr Faber, Was erwarten Sie von der Börse?
Marc Faber: Ich bin nicht optimistisch für US-Aktien. Die Bewertungen sind sehr hoch. Besser sieht es in Emerging Markets aus: Durch den Währungsverfall sind viele Aktien dort günstiger geworden. Das heißt aber nicht, dass ich zum Kaufen raten würde. Im Prinzip ist es für die USA zu spät und für Emerging Markets zu früh.
Was raten Sie dann?
Der Wahnsinn der Zentralbanken wird leicht unterschätzt. Halten Sie hohe Cash-Positionen. Investieren Sie etwas Kapital in Immobilien. Und kaufen Sie physisches Gold, Platin oder Silber. Aktien mit einem Anlagehorizont von fünf bis...


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