Superreiche sind verschwiegen, empirische Daten Mangelware - bis jetzt

PremiumReichtumsforschung: Blackbox Superreiche

28. September 2017
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Es gibt über reiche Haushalte kaum belastbare Daten. Forscher aus Berlin wollen das jetzt ändern.

von Bert Losse

Studien zur Ungleichheit haben alle das gleiche Problem: Es gibt über reiche Haushalte kaum belastbare Daten. Forscher aus Berlin wollen das jetzt ändern.

Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) ist die älteste und größte Haushaltsumfrage im Deutschland und zählt zu den weltweit renommiertesten Querschnittsstudien auf Mikroebene. In einem Punkt jedoch sind die Wissenschaftler ziemlich blank: Sie wissen nur wenig über die Reichen im Land.

„Wir haben im oberen Vermögensbereich eine gravierende Datenlücke. Speziell der Superreiche und Hochvermögende ist für empirische Sozialforscher ein unbekanntes Wesen“, gesteht SOEP-Direktor Jürgen Schupp. „An die Milliardäre kommen wir Forscher derzeit nicht ran.“ Daher gebe es über diesen illustren Kreis auch „keine verallgemeinerbaren empirischen Erkenntnisse.“

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Seitdem in Deutschland die Vermögensteuer nicht mehr erhoben werde und bei Kapitalerträgen die pauschale Abgeltungsteuer greife,...


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