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Schiffsfonds SOS, Geld über Bord!

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Nach rund drei Jahren wird erstmals wieder ein neuer Schiffsfonds vom Stapel gelassen. Eine Ausnahme, denn die Pleitewelle rollt weiter.

Containerfrachten Quelle: dpa

Die nagelneue Marguerita hat gerade im brasilianischen Industriehafen von Vila do Conde angelegt. Dort nimmt das Schiff neue Ladung in Empfang, den seltenen Rohstoff Kaolin, der für die Veredelung von Hochglanzpapier oder Porzellan begehrt ist. Dann fährt sie durch den Atlantik wieder zurück nach Nordamerika, wo die Fabriken schon auf Nachschub warten.

Auf den ersten Blick ein gewöhnliches Transportschiff, wie es Tausende gibt. Doch auf den zweiten Blick spielt die Marguerita eine Hauptrolle in der neuesten Folge des Dramas rund um Schiffsbeteiligungen. Für die Marguerita und ihr im September zur Auslieferung anstehendes Schwesterschiff Tanja wurde nach rund drei Jahren erstmals wieder ein Schiffsfonds aufgelegt. Anleger können sich ab 20.000 Euro beteiligen. Das ist bemerkenswert, steckt die internationale Seefahrt doch in einer schweren Krise, eine Schiffsfondspleite jagt die andere.

 
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