Spekulationsblase Die heiße Börsenphase kommt noch

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Der langjährige US-Notenbankchef Alan Greenspan schnürte 1998 ein riesiges Rettungspaket. Quelle: dpa

Die Indizien für eine Spekulationsblase an den Märkten werden gewichtiger. Warum solch eine Börsenphase oft einträglich ist und was Anleger beherzigen sollten.

Der kanadische Ökonom Myron Scholes gewann 1997 den Wirtschaftsnobelpreis für sein Modell zur Bewertung von Derivaten. Unglücklicherweise brachten Fehlspekulationen mit Derivaten den von Scholes mitbegründeten Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) ein Jahr später an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. LTCM hatte auf Kredit auf den Rückgang anomaler Preisdifferenzen an den Finanzmärkten spekuliert. Der Rückgang kam dann aber nicht so wie angenommen. Weil der Zusammenbruch des Finanzsystems zu befürchten war, senkte die US-Notenbank unter ihren damaligen Vorsitzenden Alan Greenspan daraufhin die Leitzinsen und schnürte am 23. September 1998 ein bis dato beispielloses Rettungspaket.

Gewinnbewertung des S&P 500 nach dem Shiller-KGV. (Zum Vergrößern bitte anklicken)
 
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