PremiumBahn verkauft alte Bahnhöfe: Wohnen, wo andere aussteigen

10. August 2017
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Thomas Wittstock vor seinem Bahnhofsgebäude in Falkenberg/Mark (Brandenburg)Bereits seit Längerem verkauft die Bahn sukzessive Bahnhofsgebäude, die sie für den laufenden Betrieb nicht mehr braucht.

Vom Zug aus sieht man sie überall: Alte Bahnhofsgebäude, in denen niemand mehr wohnt. Um sie vor dem Verfall zu retten, verkauft die Bahn sie Stück für Stück. Für das Wohnen am Gleis gibt es Interessenten.

Grauer Pferdeschwanz, Lachfalten, offenes Karohemd: Thomas Wittstock ist äußerlich nicht unbedingt das, was man sich unter einem typischen Immobilienunternehmer vorstellt. Trotzdem ist der 63-Jährige einer - mit besonderen Immobilien: Wittstock kauft Bahnhöfe. An einem Sommertag steht er auf dem Bahnsteig vor dem Bahnhof, in den er selbst eingezogen ist. Er liegt im brandenburgischen Falkenberg/Mark, im Oderbruch, nordöstlich von Berlin. Das Empfangsgebäude ist eines von inzwischen neun ehemaligen Bahnimmobilien, die Wittstock in den vergangenen Jahren gekauft hat.

Wittstock tut an den Gebäuden, was nötig ist, und vermietet sie weiter. Mit den Mieteinnahmen finanziert er den Kauf. „Ich hab' gesehen: Die lassen...


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