Reise: Welche Rechte Urlauber bei Terrorgefahr haben

PremiumReise: Welche Rechte Urlauber bei Terrorgefahr haben

31. Juli 2017
von Niklas Hoyer

Fast täglich gibt es terroristische Anschläge, jüngst in Ägypten. Sind Reisen nicht sicher genug, dürfen Urlauber oft abspringen. Doch wann genau?

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Pyramiden von Gizeh: Terrorgefahr lässt Urlauber zögern.

Mitte Juli wurden zwei Deutsche am Strand des ägyptischen Badeortes Hurghada erstochen. Fast täglich gibt es Anschläge in Urlaubsländern. Wird aus Einzeltaten eine allgemein erhöhte Terrorgefahr, zögern viele, ob sie Reisen antreten sollen. Laut Gesetz dürfen Pauschalreisen gekündigt werden, wenn eine nicht vorhersehbare höhere Gewalt sie „erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt“. Terrorgefahr kann eine höhere Gewalt sein. Der Veranstalter muss den Reisepreis dann komplett erstatten. Läuft die Reise schon, gilt das nur anteilig. Eventuelle Mehrkosten für die Rückreise darf er zur Hälfte in Rechnung stellen.

Doch nicht jede Gefahr zählt. Nötig sind unzumutbare persönliche Risiken, die nicht absehbar waren. Warnungen oder Hinweise des Auswärtigen Amtes sind ein wichtiges Indiz. Richter müssen allerdings jeden Einzelfall prüfen.

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