Steuern und Recht kompakt: Ärger nach dem Autokauf

PremiumSteuern und Recht kompakt: Ärger nach dem Autokauf

20. März 2017
von Niklas Hoyer und Georg Buschmann

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, wann Strafprozesskosten beruflich bedingt und damit steuersenkend sind. Außerdem: Wer beim Kreditwiderruf zu spät kommt, geht leer aus. Die Steuer- und Rechtstipps der Woche.

Prozesskosten: Ärger nach dem Autokauf

Der Vizerektor einer staatlichen Schule hatte in Mathe besser aufgepasst als in Ethik. Als sein Vorgesetzter in Urlaub war, kaufte er ein Auto. Weil dieses angeblich für die Schule genutzt werden sollte, bekam er vom Händler Behördenrabatt. Doch tatsächlich war der Wagen für ihn selbst bestimmt. Als er die Masche zum zweiten Mal nutzte, flog er auf und wurde wegen Urkundenfälschung angeklagt. Seinem Spartrieb bereitete das kein Ende. Die Strafverteidigungskosten wollte er steuerlich geltend machen, möglichst als berufliche Werbungskosten. Doch weder Finanzamt noch Bundesfinanzhof spielten mit: Zwar könnten Strafverteidigungskosten als Werbungskosten zählen, wenn die Vorwürfe...


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