Steuern und Recht kompakt: Vorteil durch geänderte Rechenregel

PremiumSteuern und Recht kompakt: Vorteil durch geänderte Rechenregel

03. April 2017
von Niklas Hoyer und Mark Fehr

Dank einer neuen Rechenregel kann man einen höheren Steuervorteil erwirken. Außerdem: Vertragsverlängerungen von Lebensversicherungen können zu steuerlichen Abzügen führen. Die Steuer- und Rechtstipps der Woche.

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Tabletten und Pillen zur Behandlungen schwerwiegender Krankheiten, können als außergewöhnlichen Belastungen von der Steuer abgesetzt werden.

Zumutbare Belastung: Vorteil durch geänderte Rechenregel

Dank eines aktuellen Urteils können Steuerzahler mit außergewöhnlichen Belastungen deutlich mehr abziehen. Zu den Belastungen zählen Krankheits- oder Prozesskosten. Solche Ausgaben können – wenn sie außergewöhnlich, zwangsläufig entstanden sowie notwendig und angemessen sind – verrechnet werden. Dabei wird ein selbst zu tragender Anteil abgezogen, die „zumutbare Belastung“. Sie errechnet sich als Prozentsatz der Gesamteinkünfte.

Der Prozentwert hängt von Familienstand, Anzahl der Kinder und Höhe der Einkünfte ab. Steuerzahler mit einem oder zwei Kindern und über 51 130 Euro an Einkünften mussten bislang zum Beispiel außergewöhnliche Belastungen von bis zu vier Prozent ihrer Einkünfte komplett selbst tragen.

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