Sozialstaat: Arme Singles, reiche Paare

PremiumSozialstaat: Arme Singles, reiche Paare

06. November 2017
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Singles sind finanziell häufig schlechter gestellt.

von Elisabeth Niejahr

Viele Ökonomen und Sozialpolitiker klagen über die angeblich wachsende Ungleichheit im Land. Dabei übersehen sie, dass vor allem die Partnerwahl und der Familienstand darüber entscheiden, wer reich wird und wer arm bleibt. Auf beides hat der Staat kaum Einfluss.

Kommt ein Vater in einen Spielzeugladen und will eine Barbiepuppe kaufen. Da gebe es viel Auswahl, sagt der Verkäufer: Barbie beim Reiten, beim Tennis oder auch im Skikurs. Etwas teurer sei nur „Barbie geschieden“. „Warum denn nur?“, wundert sich der Vater. „Ist doch klar“, sagt der Verkäufer, „da kriegen sie auch Kens Haus, Kens Auto und Kens Pferd.“

Wer frisch getrennt ist, kann über Witze dieser Art nicht unbedingt lachen. Sich scheiden zu lassen bedeutet fast immer materielle Einbußen für beide Expartner, manchmal sogar sozialen Abstieg und ein Leben von Hartz IV. Zu zweit ist vieles billiger, weil Paare Kühlschrank,...


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