Hohes Ross: Vom Segen des Germanistik-Studiums

PremiumkolumneHohes Ross: Vom Segen des Germanistik-Studiums

19. August 2017
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Reisen formt den Charakter.

Kolumne von Dieter Schnaas

Das Unglück der Menschen rührt daher, dass sie bis 35 nicht tief genug Luft holen – und anschließend permanent unter Schnappatmung leiden. Das schlendernd-konzentrierte Studium der Germanistik gehört daher zum Besten, für das sich ein junger Mensch entscheiden kann.

Jenseits des Nützlichen fängt das Wertvolle an. Das Reisen zum Beispiel. Angeblich bildet es. Ich will das nicht bezweifeln. Das Unterwegssein hat den Vorteil, dass es von Vorurteilen entwöhnt, einen duldsamen Sinn fürs Fremde fördert, den Charakter formt. Und natürlich muss man bis zum 35. Lebensjahr wahllos viel reisen, erleben, aufsammeln, lesen, um anschließend ein halbwegs zufriedener Berufsmensch sein zu können. Ich selbst bin viele lange Semesterferienmonate und zwei Mal ein ganzes Jahr lang auf Reisen gewesen, in 80, 90 Ländern, habe ohne Ende geschaut, gelernt und gelesen, den Kanon der Literatur natürlich, aber auch Landestypisches, Randständiges, Triviales – um...


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