Champagner: Tropfen mit Tücken

PremiumkolumneLebensart: Tropfen mit Tücken

02. Dezember 2017
Kolumne

Champagner ist immer noch das Topgetränk für feierliche Anlässe. Doch wer seinen Gästen Champagner serviert, muss aufpassen: Wer sich nicht auskennt, disqualifiziert sich als Proll.

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Welche Drinks derzeit angesagt sind.

Prosecco oder Champagner? Für Genießer ist die Antwort klar. Denn obwohl sich in der Masse des italienischen Feierabend-Spumantes einige Perlen finden lassen, ist der französische Schaumwein nicht nur teurer, sondern auch besser. Prosecco muss man manchmal trinken, weil man sich nichts Besseres leisten kann. Champagner will man trinken, koste es, was es wolle. Doch auch ein Champagner ist nicht automatisch nobel. Und wer ihn serviert, wirkt nicht automatisch bourgeois, sondern manchmal unfreiwillig prollig.

Es beginnt schon beim Etikett. Was dort selten vermerkt ist: Champagner besteht vor allem aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Seinen Charakter bekommt er ganz am Schluss der Produktion, wenn die „Dosage“ von Zuckerlikör dazukommt – die entscheidet, ob ein Champagner „brut“ (herb), „sec“ (trocken) oder „doux“ (lieblich) schmeckt.

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