Tom Schönherr: "Aggressive Formen haben im Bad nichts verloren"

ThemaLuxus

PremiumInterviewTom Schönherr: "Aggressive Formen haben im Bad nichts verloren"

05. November 2017
Bild vergrößern

Tom Schönherr ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Phoenix Design. 1987 gründete er zusammen mit Andreas Haug das Designstudio in Stuttgart.

von Christopher Schwarz

Der Designer Tom Schönherr, Mitgründer von Phoenix Design, über den neuen Körperkult im Bad, Armaturen, die der Hand schmeicheln, und das Gäste-WC als Statussymbol.

WirtschaftsWoche: Herr Schönherr, Sie gestalten seit mehr als 30 Jahren die Auftritte von Badherstellern wie Hansgrohe oder Duravit – was waren die wichtigsten Trendwenden im Baddesign?
Tom Schönherr: Als ich anfing Ende der Siebzigerjahre, wurde das Bad von den meisten Menschen noch als reiner Funktionsraum betrachtet, als eine Art Saubermacher für den Körper. Bei Hansgrohe sprach man von sanitärtechnischen Erzeugnissen – das sagt alles. Das Design hat relativ spät Einzug gehalten im Bad, in den Siebziger-, Achtzigerjahren, es ging vor allem um ästhetisch-formale Veränderungen, weniger um Funktionsverbesserungen.

Zur Person

  • Tom Schönherr

    Schönherr, Jahrgang 1954, begann als Designer bei frogdesign und gründete mit Andreas Haug 1987 das Designstudio Phoenix Design, dessen geschäftsführender Gesellschafter er ist. Heute zählt das Stuttgarter Unternehmen zu den weltweit führenden Adressen für Produktgestaltung. Zu den Kunden von Phoenix Design zählen Marken wie Duravit, Hansgrohe, Loewe, Trumpf, Viessmann, Vorwerk oder Zeiss.  

Können Sie sich an Ihr erstes Baddesign erinnern?
Ja, das war der Waschtischmischer...


Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%