Donald Trump: Amerika, du Bananenrepublik

PremiumKommentarDonald Trump: Amerika, du Bananenrepublik

14. Juli 2017
von Gregor Peter Schmitz

Der Russlandskandal zeigt, dass Politik für die Trumps wie Monopoly ist. Sind sie am Ende? Nein, es kann noch schlimmer kommen.

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US-Präsident Donald Trump mit seinem ältesten Sohn.

Sie würden so gerne wie gerissene Gangster aussehen. Donald Trump, mit seiner übergroßen Krawatte, von Klebeband gehalten, und dem absurden Kopfschmuck. Sein Sohn, Name natürlich: Donald Trump Jr., mit den streng nach hinten gegelten Haaren. Beide verheiratet mit Exmodels, beide vertreten durch Anwälte, die sonst Mafiafamilien in New York rauspauken – und beide offenbar so gierig nach „Schmutz“ über eine konkurrierende Clanchefin (oh, Verzeihung: eine Mitbewerberin ums Weiße Haus), dass sie dafür anscheinend sogar mit Russen reden wollten. Doch so einfach ist es leider nicht. Was sich gerade in den USA tut und das Land sich selbst antut, wäre viel einfacher zu begreifen, hätten die Trumps wirklich als Gangster ein Volk und eine Demokratie in Geiselhaft genommen. Dann könnte man sie einsperren wie einst Al Capone.

Aber die Wirklichkeit ist viel schlimmer: Die Trumps wussten aller Voraussicht nach gar nicht so recht, was sie strafrechtlich riskierten, als sie den möglichen Landesverrat begingen. Ihr Motiv ist gruseliger: Sie dachten einfach, sie würden auch in der Politik mit allem durchkommen, so wie einst als Mehrfach-Megapleitiers.

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