Frankreich-Wahl: Keine Alimente für Frankreich

PremiumGastbeitragFrankreich-Wahl: Keine Alimente für Frankreich

12. Mai 2017

Die Euro-Zone darf keine Transferunion werden. Trotzdem sollte sich Deutschland auf Emmanuel Macron zubewegen.

Bild vergrößern

Die Wahl Emmanuel Macrons hat das Gespenst des Extremismus erst einmal in seine Schranken gewiesen. Besiegt ist es deshalb allerdings noch lange nicht.

Die Wahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten ist eine große Chance für Frankreich – aber vielleicht auch die letzte. Es geht ein tiefer Riss durch die französische Gesellschaft. Viele Bürger haben mit ihrer politischen Elite abgeschlossen. Ursache dafür sind zum einen zwei gescheiterte Präsidentschaften hintereinander. Zum anderen hat sich die politische Klasse zu viele Skandale geleistet, die das Vertrauen der Bevölkerung in Politiker zerstört haben. Davon profitieren die Extremen von links und rechts, Mélenchon und Le Pen, die es verstanden haben, Frust, Ängste und Aggressionen zu bündeln. Dieses Gespenst des Extremismus ist zwar erst einmal in seine Schranken gewiesen, aber noch lange nicht besiegt.

Zur Person

  • Manfred Weber

    Manfred Weber, 44, ist Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und Vize-Parteivorsitzender der CSU.

Der neue Präsident muss sein Volk wieder einen, eine mutige Reformagenda auflegen und Frankreich wieder auf Wachstumskurs bringen. Kurzum: Er muss in den kommenden fünf Jahren vor allem liefern.

Anzeige

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%