Nukleare Kooperation: Über Atomwaffen reden

PremiumKommentarNukleare Kooperation: Über Atomwaffen reden

10. Februar 2017
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Ein Atom-U-Boot der Royal Navy von Großbritannien zur Abschreckung.

Ohne Schutz der USA stünde Deutschland nackt da. Nukleare Kooperation mit Paris wäre ein Ausweg.

Lange gehörte es zum guten Ton, den Abzug der US-Nuklearwaffen aus Deutschland zu fordern. Der ehemalige Außenminister und designierte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier argumentierte etwa 2009, das System der nuklearen Abschreckung sei „ineffektiv, riskant und unverantwortlich“ und in Deutschland stationierte US-Atomwaffen „militärisch obsolet“.

Solche Forderungen waren politisch billig, denn Deutschland konnte sich stets auf die militärischen Garantien der USA verlassen. Doch damit ist es seit der Wahl von Donald Trump vorbei. Der neue US-Präsident hat die Nato-Verpflichtungen in Zweifel gezogen. Was früher bedingungsloser Beistand war, ist unter ihm bestenfalls bedingter Schutz. Solange Trumps „America first“-Ideologie nicht vom US-Wähler abgestraft wird, muss...


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