Post aus Harvard: Unbequeme Wahrheiten über das US-Handelsdefizit

PremiumkolumnePost aus Harvard: Unbequeme Wahrheiten über das US-Handelsdefizit

09. Mai 2017
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Kolumne von Martin S. Feldstein

Schuld am chronischen Handelsbilanzdefizit der USA ist nicht das Ausland. Schuld sind die Amerikaner selbst, die mehr ausgeben als produzieren.

Die USA haben ein Außenhandelsdefizit in Höhe von rund 450 Milliarden Dollar, das entspricht 2,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP). Anders ausgedrückt: Die Amerikaner importieren für 450 Milliarden Dollar mehr Güter und Dienstleistungen als sie ausführen. Was ist der Grund dafür – und welche Folgen hätte ein möglicher Rückgang des Defizits für den amerikanischen Lebensstandard?

Es ist allzu leicht, die Schuld für das enorme Handelsdefizit auf ausländische Regierungen zu schieben, die vermeintlich den Verkauf von US-Produkten in ihren Ländern blockieren und damit amerikanische Unternehmen und den Lebensstandard ihrer Angestellten gefährden.

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Leicht ist es auch, Regierungen anzuklagen, die Exporte in die USA...


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