Saudi-Arabien: Der gefährliche Partner

ThemaNaher Osten

PremiumSaudi-Arabien: Der gefährliche Partner

15. Januar 2016
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Moderne trifft Mittelalter: Das Antlitz von Saudi-Arabiens König Salman Bin Abdulaziz in Riad.

von Anna Gauto, Hans Jakob Ginsburg, Florian Willershausen und Gregor Peter Schmitz

Saudi-Arabien drückt den Ölpreis, köpft Kritiker und attackiert den Iran. Das soll die ökonomische Schwäche des Landes übertünchen. Warum Saudi-Arabien jetzt die Unterstützung des Westens braucht.

Allein, dass es hier in der saudischen Hauptstadt Riad Menschen wie Abdulrahman Alyami gibt, stimmt positiv. Natürlich, man muss sie suchen – aber anders als früher findet man sie heute hier und da: junge Menschen mit weltläufiger Ausbildung und modernen Ansichten. Unter König Abdullah, der vor fast genau einem Jahr starb, bekamen Zehntausende junge Leute Auslandsstipendien, ungewöhnlich schon darum, weil die Vergabe nur nach Zeugnisnoten ging – „das hatte nichts mit guten Beziehungen zu tun“, sagt der 27-jährige Ingenieur Abdulrahman. Also nichts mit den Stammes- und Familienbeziehungen, die in Saudi-Arabiens Wirtschaft und Gesellschaft noch immer über Wohl und Wehe bestimmen.


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