PremiumBig Data: Der gläserne Wähler

19. Dezember 2016
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Big Data ist beim Wahlkampf durchaus hilfreich.

von Katharina Matheis

Donald Trump hat es vorgemacht: Je mehr Informationen über Wähler existieren, desto direkter können Politiker sie ansprechen. Bald auch bei uns?

Der zweitgefragteste Mann der Welt – nach Donald Trump – ist am Telefon die Ruhe selbst, obwohl der nächste Termin schon wartet. Alexander Nix, Chef der kleinen britischen Beratungsfirma Cambridge Analytica, ist seit dem 9. November 2016 nicht mehr einfach irgendein IT-Mittelständler. Sondern in den Augen der Welt der Mensch, der Trump ins Weiße Haus verholfen hat. Das Unternehmen von Nix hat vor der US-Wahl in großem Stil Wählerdaten analysiert und Trumps Wahlwerbung darauf maßgeschneidert – mit bekanntem Ausgang. Seitdem beschreiben Medien rund um die Welt den 41 Jahre alten Nix wahlweise als Magier oder als Fürsten der Finsternis.

Dabei...


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