It’s the money, stupid!: Finanzierung von US-Kampagnen ist eine unkontrollierbare Geldschlacht

PremiumIt’s the money, stupid!: Finanzierung von US-Kampagnen ist eine unkontrollierbare Geldschlacht

07. November 2016
von Marc Etzold

Nie zuvor haben private Spendenverbünde so viel Geld eingesammelt wie bei dieser Wahl. Eine Reform des fragwürdigen Systems? Unwahrscheinlich.

Noch bevor Hillary Clinton überhaupt als Präsidentschaftskandidatin antritt, sorgt sie sich ums Geld. Es ist Ende März 2015, ihre Kandidatur wird sie erst in einigen Wochen bekannt geben. „Können wir die Spendenpläne für das erste Quartal diskutieren?“, schreibt die Clinton-Vertraute Huma Abedin damals an den Wahlkampfmanager Robby Mook. Clinton mache sich viele Gedanken. „Hat sie Sorge, dass sie zu viel macht? Zu wenig?“, fragt Mook nach. Abedin antwortet mit nur zwei Worten: „JEB BUSH.“

Diese Konversation geht aus ausgespähten E-Mails hervor, die die Enthüllungsplattform Wikileaks im Wahlkampfendspurt veröffentlicht hat. Clinton fürchtete damals, der republikanische Bewerber mit seinem großen Spender-Netzwerk könnte...


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