Republikaner in Wisconsin: Wie sich die Republikaner neu erfinden

PremiumRepublikaner in Wisconsin: Wie sich die Republikaner neu erfinden

10. November 2016
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Vor allem in ländlichen Gebieten Wisconsins wählt man traditionell republikanisch.

von Konrad Fischer und Simon Book

Wer den Sieg von Donald Trump verstehen will, darf nicht bei den angry white men stehenbleiben. Sondern muss sich da umschauen, wo der wilde Populist die konservative Bewegung widerbelebt hat: In Wisconsin, wo die republikanische Partei einst entstand und jetzt ihre Wiederauferstehung erlebt.

In Ripon, Wisconsin, ist die amerikanische Präsidentschaftswahl sehr weit entfernt und das Herz des konservativen Amerika dafür umso näher. Jeden Montag um zwölf Uhr treffen sich die Mitglieder des Rotary-Clubs; die Zusammenkunft ist ein einziges patriotisches Ritual. Zu essen gibt es Steaks und Mais vom Buffet; als alle Teller gefüllt sind, erklingt eine Fanfare. Die 30 Mitglieder erheben sich, die rechte Hand auf der Brust, und stimmen die Nationalhymne an.

Während des Essens reichen die Teilnehmer eine gelbe Porzellanente herum, „happy buck“ nennen die Rotarier dieses Spiel, in dem sie sich gegenseitig der Gültigkeit des „pursuit of happiness“, des verfassungsmäßig...


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