US-Wahl: "America first" und der neue Egoismus in der Welt

PremiumUS-Wahl: "America first" und der neue Egoismus in der Welt

11. November 2016
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Die Amerikaner haben einen Präsidenten gewählt, für den „America first“ mehr zählt als globale Kooperation und Freihandel. Manager, Politiker und auch Anleger müssen lernen, damit umzugehen.

Offene Märkte, weltweite Arbeitsteilung, politische Kooperation? Die Amerikaner haben einen Präsidenten gewählt, für den die Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit nicht mehr gilt. Für Unternehmer, Politiker, Anleger heißt das: Jeder muss sich selbst helfen.

Am 22. Oktober, das Rennen um die Präsidentschaft ist so gut wie gelaufen und Hillary Clinton sieht wie die sichere Siegerin aus, macht sich Donald Trump auf nach Gettysburg, Pennsylvania. Es gibt in den Vereinigten Staaten keinen geschichtsmächtigeren Ort für einen Republikaner. Abraham Lincoln hat hier gesprochen, 1863, nach der entscheidenden Schlacht des amerikanischen Bürgerkriegs: „Es ist an uns, der großen Aufgabe geweiht zu werden, die vor uns liegt“, sagte er.

Als Trump nun ans Rednerpult tritt, ist selbst seinen Parteifreunden nicht wohl. Viele hoffen, dass sich die Sache in zwei Wochen erledigt hat. Und denken: Was für eine Anmaßung!...


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