Donald Trump: Die letzten Getreuen des US-Präsidenten

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PremiumUSA: Die letzten Getreuen des Donald Trump

29. August 2017
von Tim Rahmann

Alle fliehen vor Präsident Donald Trump. Alle? Eine kleine Schar getreuer Unternehmer und Berater hält zu ihm. Aus Pflichtgefühl – und Eigennutz.

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Dem Präsidenten gehen die Berater aus. Wer hält noch zu ihm - und warum?

Die Meldung war falsch. Fake News, wie Donald Trump sagen würde. Gary Cohn, Ex-Goldman-Sachs-Spitzenmanager und nun wichtigster Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, sei zurückgetreten, berichtete eine amerikanische Nachrichtenseite vorvergangene Woche. Die Börsenkurse sackten umgehend ab, schließlich ruhen die Hoffnungen der Wirtschaft auf Cohn. Der liberale Banker repräsentiert den eher pragmatischen und ideologiefreien Flügel im Weißen Haus. Er soll vor allem eine Steuerreform auf den Weg bringen und die Regulierung von Wirtschaft und Banken zurückfahren.

Dass den Wahrheitsgehalt der Meldung zunächst niemand anzweifelte, sagt viel über den Zustand der Trump-Regierung aus. Rücktritte sind im Weißen Haus von der Ausnahme zur Regel geworden.

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Cohn war aber gar nicht zurückgetreten. Zwar konnte die Welt besichtigen, welch halb erschrockene, halb angewiderte Miene er machte, als Trump sich neben ihm höchst halbherzig vom rechten Terror in Charlottesville distanzierte. Doch von öffentlicher Kritik sieht Cohn bislang ab. Von einem Rücktritt sowieso.


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