Berlin intern: Die FDP zieht ganz schön euphorisch in den Wahlkampf

PremiumkolumneBerlin intern: Die FDP zieht ganz schön euphorisch in den Wahlkampf

20. März 2017
Kolumne von Gregor Peter Schmitz

Für die FDP geht es bei Umfragen und Mitgliedern aufwärts. Also wollen sich die Liberalen an keine Koalition ketten.

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Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner

Die Liberalen haben gerade ein neues Problem: Es ist zu voll bei ihnen. Bei seinen Auftritten stauten sich in diesen Tagen die Menschen vor den Saaltüren, berichtet Wolfgang Kubicki, FDP-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein, vergnügt. Parteichef Christian Lindner durfte zuletzt sogar erleben, dass Partei-Groupies eine „Public-Viewing-Party“ anlässlich eines seiner Talkshow-Auftritte veranstalteten – und er kurz darauf Dutzende neue Parteimitglieder persönlich als Mitglied aufnehmen durfte.

Durchaus erstaunlich für eine Partei, die noch vor weniger als zwei Jahren sogar ihren Parteitagspresseabend nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhalten konnte. Nun aber freuen sich die Liberalen nicht nur über fast zweistellige Umfragewerte in Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein, sie feiern auch ihren ganz eigenen „Schulz-Effekt“: Seit Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat feststeht, hat die FDP rund 1400 neue Mitglieder gewonnen, wohl auch als Signal gegen einen drohenden Linksruck in Deutschland.

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