Berlin intern: TTIP ist tot – oder nur sein Name?

PremiumkolumneBerlin intern: TTIP ist tot – oder nur sein Name?

15. Mai 2017
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Das umstrittene Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) galt mit seinem Amtsantritt als beerdigt. Aber denkt Donald Trump nach 100 Tagen im Amt überhaupt noch so?

Kolumne von Gregor Peter Schmitz

Das Freihandelsabkommen ist seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump Geschichte. Dachten zumindest alle. Vielleicht geht noch was.

Eigentlich müssten die Europäer Donald Trump dankbar sein. Was hatten sie sich schließlich untereinander über TTIP zerstritten, die sagenumwobene Transatlantic Trade and Investment Partnership. Zwar saß ihnen der (im Rückblick noch edler erscheinende) US-Präsident Barack Obama als Verhandlungspartner gegenüber. Aber ob den Amerikanern in Handelsdingen zu trauen sei, darauf konnten sich die EU-Mitglieder auch während der Amtszeit von Obama nie wirklich einigen.

Der erklärte Freihandelsfeind Donald Trump schien den Europäern die ungeliebte Bürde abzunehmen – indem er an seinem Willen, die Welthandelsordnung zu zerfetzen, keinen Zweifel ließ. Dass TTIP dabei ein Kollateralschaden werden würde, stand nach Trumps ersten Einlassungen eigentlich...


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