PremiumThese 19: Einen Euro-Austritt auf Zeit ermöglichen.

04. September 2017
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Nahaufnahme einer Zwei-Euro-Münze.

Es war ein gravierender Konstruktionsfehler der EU-Verträge, keine Regeln für das Verlassen der Währungsunion zu vereinbaren. Das muss sich ändern.

Selbst Ökonomen von Weltruf ändern bisweilen ihre Meinung. Einmal Euro, immer Euro, dachte Otmar Issing, der langjährige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), als 1999 die Einheitswährung kam. Doch seit dem Dauertheater um die Griechen sieht Issing die Sache anders: „Staaten wie Griechenland täte ein Sabbatical außerhalb der Währungsunion gut.“ Den späteren Wiedereintritt betroffener Länder in die Euro-Zone müsste die europäische Politik „von grundlegenden Reformen abhängig machen“. Auch Hans-Werner Sinn, langjähriger Chef des ifo Instituts, ist Anhänger eines Euro-Abschieds auf Zeit: „Einige Länder leiden seit Jahren unter einem dauerhaften Siechtum ihrer Industrien.

Sie sollten die Möglichkeit eines geordneten Euro-Austritts erhalten –...


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