PremiumThese 48: Arbeit entlasten, Kapital besteuern.

04. September 2017

Das bedingungslose Grundeinkommen bleibt eine Idee für Utopisten. Dennoch stößt das Thema eine richtige Debatte an: Wovon wollen wir künftig leben?

Bild vergrößern

Das bedingungslose Grundeinkommen: eine Idee für Utopisten?

Wenn zu große Koalitionen zu einfache Lösungen anbieten, ist Vorsicht angebracht. Und die größte aller Koalitionen bildet sich gerade zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Libertäre Exzentriker wie der Silicon-Valley-Investor Peter Thiel fordern es, Dax-Lenker à la Telekom-Chef Timotheus Höttges oder Kapitalismuskritiker. Die einen wollen so durch die Digitalisierung wegfallende Jobs kompensieren, die anderen für mehr Gerechtigkeit sorgen. Wer sich dieser Tausendsassa-Lösung für alle Unbillen der Zukunft aber ökonomisch statt utopistisch nähert, wird ihr Anhänger nicht werden. Wer soll das bezahlen? Warum alle mit der Gießkanne fördern statt Bedürftige? Und wie stellt man sicher, dass sich ausreichend Bürger an der Fortentwicklung des Gemeinwesens beteiligen?

Bedingungsloses Grundeinkommen Geld für gar nichts?

1000 Euro im Monat, einfach so und für jeden? Die Idee eines staatlich finanzierten Grundeinkommens wird konkret. Doch ist sie eine Revolution oder Attacke auf die Arbeitsmoral? Ein Streitgespräch.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Faulenzen im Garten. Quelle: Getty Images

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%