Euro-Zone: Italien braucht Hilfe, nicht Häme

PremiumEuro-Zone: Italien braucht Hilfe, nicht Häme

09. Juni 2017
Bild vergrößern

Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni begrüßt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfeltreffen.

von Sven Prange

Merkel und Schäuble sollten dem Krisenstaat ein Angebot machen: mehr Hilfe gegen Reformen. Unpopulär – aber in unserem Interesse.

Ja, Italien nervt. Seit fünf Jahren wirbelt die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone die Märkte auf. Mal droht die Überschuldung von 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der Staatsinsolvenz zu enden, mal das Bankensystem zu kollabieren. Mal stehen Neuwahlen an. Und mal kommt alles zusammen, wie in diesen Tagen.

Genauso oft, wie die Märkte einen Zusammenbruch Italiens durchspielten, trat er aber nicht ein. Vielleicht neigt die deutsche Regierung deswegen dazu, die italienische Tragödie gelassen zu verfolgen – oder mit Häme. Aus Berlin schallt es gen Rom: Reformiert halt eure Wirtschaft, schrumpft euren Haushalt, schleift euren Sozialstaat, dann geht es euch auch besser....


Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%