Exportwirtschaft: Warum deutsche Unternehmen nicht vom Ende der Iran-Sanktionen profitieren

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PremiumExportwirtschaft: Warum deutsche Unternehmen nicht vom Ende der Iran-Sanktionen profitieren

20. Mai 2016
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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

von Florian Willershausen

Die deutsche Wirtschaft schlägt Alarm: Bürokraten, unklare Vorschriften und Sigmar Gabriel erschweren den Handel mit dem Ausland - insbesondere mit dem Iran. Dabei sollte der Handel einfacher werden.

Eigentlich, sagt Andreas Sedlmayr, produziere er „völlig unspektakuläre Produkte“. Etwa die Anti-g-Anzüge für Kampfjet-Piloten, die wie Stützstrümpfe dafür sorgen, dass das Blut auch bei hoher Beschleunigung im Kopf bleibt und nicht in die Füße fließt. „Mit solchen Spezialklamotten kann doch niemand Menschenrechte verletzen“, meint Sedlmayr, dessen familiengeführter Luftfahrtausrüster Autoflug seit 1919 am Markt ist.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht das aber offenbar anders. Die vermeintlich unspektakulären Produkte, die Sedlmayr in Rellingen bei Hamburg fertigen lässt, gelten nach den Maßgaben seines Ministeriums als „Rüstungs-“ oder „Dual-Use-Güter“: somit einsetzbar für zivile wie militärische Zwecke. Früher prüfte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle...


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