Flüchtlinge in Deutschland: "Konkurrenz kann man nicht durch nette Gesten ausgleichen"

PremiumFlüchtlinge in Deutschland: "Konkurrenz kann man nicht durch nette Gesten ausgleichen"

22. September 2015
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Ulrich Herbert

von Max Haerder und Dieter Schnaas

Der Freiburger Forscher Ulrich Herbert meint: Wir müssen in der Flüchtlingskrise optimistisch bleiben – und realistischer werden. Er warnt vor Naivität im Umgang mit der massenhaften Migration.

WirtschaftsWoche: Herr Herbert, die Regierung hält die Aufnahme von Flüchtlingen für eine so große Herausforderung wie die deutsche Einheit. Teilen Sie diese Einschätzung?

Ulrich Herbert: Ja und nein. Nein, weil sich die Kosten der Einheit insgesamt wohl auf etwa zwei Billionen Euro belaufen. Im Vergleich dazu sind die Aufwendungen für die Flüchtlingsaufnahme ungleich niedriger. Ja, weil die langfristigen Wirkungen der Zuwanderung ähnlich tief greifend sind wie die des Mauerfalls. Die Einwanderung prägt unsere Gesellschaft ja bereits seit mehr als 50 Jahren – und wird uns auch in den nächsten Jahrzehnten noch beschäftigen.

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Massenwanderungen sind eine Folge...


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