Frauenquoten für Vorstände: Die gefährliche Lust auf die dirigierte Wirtschaft

PremiumKommentarFrauenquoten für Vorstände: Die gefährliche Lust auf die dirigierte Wirtschaft

23. August 2017
von Ferdinand Knauß

Ob Frauenquoten für Vorstände oder E-Auto-Quote: Die Politik kennt keine Hemmungen mehr, wenn es darum geht, das vermeintlich Gute durch Freiheitsbeschränkungen durchzusetzen. Das ist ein Rückfall in unselige Zeiten.

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Es war eine der ersten öffentlichen Äußerungen von Katharina Barley in ihrem neuen Amt als Bundesfamilien- und -frauenministerin: Sie forderte sie die baldige Einführung einer verbindlichen Frauenquote in Konzernvorständen.

Ihre SPD-Genossin und Amtsvorgängerin Manuela Schwesig, die in ihrer Amtszeit die verbindliche Frauenquote von 30 Prozent in Konzernaufsichtsräten bis 2020 durchgesetzt hatte, sprang Barley in der FAZ zur Hilfe: „Die Idee der Freiwilligkeit, die von CDU und CSU eingebracht wurde, ist gescheitert. Deshalb halte ich es für richtig, dass die Quote für Vorstände kommt. Man kann sich das jetzt noch ein Jahr anschauen, aber ich bin sicher, da wird sich nichts verbessern. Wenn 70 Prozent der Unternehmen nichts machen, ist die Konsequenz: Die feste Quote für Vorstände muss in der nächsten Wahlperiode kommen.“

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