Landwirtschaft: Warum der Staat die Milchbauern nicht retten kann

PremiumKommentarLandwirtschaft: Warum der Staat die Milchbauern nicht retten kann

31. Mai 2016, aktualisiert 03. Juni 2016, 06:00 Uhr
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Molkereien bezahlen derzeit für ein Liter frische Milch einen Preis von 22 Cent.

von Justus Haucap

Millionenhilfen vom Staat werden die Lage der Milchbauern nicht nachhaltig verbessern. Nötig ist eine Marktbereinigung.

Der Milchpreis ist im Keller. Pro Liter Milch bekommen die Milchbauern derzeit kaum noch 20 Cent. Dies reicht nicht, um die Vollkosten zu decken. Sollten die Preise nicht steigen, werden einige Milchbauern ihren Betrieb oder zumindest die Milchwirtschaft aufgeben. Grund für die niedrigen Preise ist das stark gewachsene Angebot an Milch bei einem gleichzeitigen Rückgang der Nachfrage. Für das Milchangebot in Europa wirken auch die aktuell fehlenden Exportmöglichkeiten nach Russland krisenverschärfend, letztlich besteht das hohe Angebot an Milch aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Im Grunde beobachten wir nun einen ganz normalen marktwirtschaftlichen Prozess: Ein steigendes Angebot führt zu...


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