Marihuana: Woran es bei medizinischem Cannabis in Deutschland noch hakt

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PremiumMarihuana: Woran es bei medizinischem Cannabis in Deutschland noch hakt

02. Januar 2018
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Seit März vergangenen Jahres ist Cannabis in Deutschland als Medikament zugelassen. Zeit für eine Zwischenbilanz.

von Jürgen Salz

Auch in Kalifornien hat der legale Verkauf von Cannabis begonnen. Und in Deutschland? Dort ist der Hanf inzwischen immerhin als Medikament zugelassen. Doch dabei gibt es Probleme.

Nach Colorado, Washington, Oregon, Nevada und Alaska ist Kalifornien der sechste US-Bundesstaat, der sich für das Recht auf Rausch einsetzt und Cannabis legalisiert. Am Morgen des 1. Januar öffneten dort die ersten Läden, die den Stoff verkauften. In Deutschland ist das nach wie vor nicht geplant – wegen der Gesundheitsgefahren, gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden.

Allerdings, eine große Ausnahme gibt es: Seit dem 1. März vergangenen Jahres dürfen schwerkranke Patienten Cannabis als Medikament nutzen – etwa gegen Schmerzen, Formen von Multipler Sklerose und Übelkeit bei Krebspatienten. Die Hanfblüten können vom Arzt verordnet werden – auf Kosten der Krankenkassen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Patienten tatsächlich schwerkrank sind und alle anderen Therapien bislang versagt haben.

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