Der Bundesregierung ist die Gesundheit der Verbraucher nicht so wichtig. Sie päppelt Betriebe mit Massenhaltung – die Zustände wie im Fipronil-Skandal ermöglicht.

PremiumGastbeitragMassentierhaltung: Es stinkt im Stall

25. August 2017

Immer neue Fipronil-belastete Eier tauchen auf. Kein Wunder: Der Bundesregierung ist die Gesundheit der Verbraucher nicht so wichtig. Sie päppelt Betriebe mit Massenhaltung – die solche Zustände ermöglicht.

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Legehennen.

Eier, Kuchen, Nudeln, Mayo – das sind nur vier der Lebensmittel, deren Genuss uns durch den Eierskandal verdorben wurde. Bei diesem Skandal geht es aber um mehr als „nur“ Millionen Eier, die durch das Läusegift Fipronil verseucht wurden. Es geht um das eklatante Versagen desjenigen, der an allererster Stelle für Aufklärung und Verbraucherschutz hätte sorgen müssen: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Auch Wochen nach den ersten Meldungen wissen wir nicht, in wie vielen Eiern und in welchen verarbeiteten Eiprodukten das Läusegift Fipronil steckt. Aus den Bundesländern kommen immer noch neue Meldungen, weil weiterhin Lebensmittel im Labor auf das Mittel getestet werden. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) gibt an, dass allein nach Niedersachsen 35 Millionen möglicherweise belastete Eier gelangt sind. Das Bundesministerium spricht aber nur von 10,7 Millionen Eiern, die in den Handel gelangt seien – bundesweit.

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