Migration: Die Rückkehr des Scheckbuchs

PremiumMigration: Die Rückkehr des Scheckbuchs

16. Oktober 2016
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Auf die Zukunft. Merkel trifft in Niger Schüler, aber keine Migranten.

von Florian Willershausen, Philipp Mattheis und Silke Wettach

Berlin will Regierungen in Afrika und Nahost vertraglich zur Flüchtlingshilfe verpflichten – gegen Geld. Das Konzept ist hilflos und kurzsichtig.

Die Kanzlerin in Afrika, das hat in der Vergangenheit stets starke Bilder für den Wahlkampf garantiert: Angela Merkel umarmt die Armen. Seit diese Armen allerdings in großer Zahl in deutschen Flüchtlingsheimen leben, verbieten sich solche Inszenierungen. Deshalb war die Kanzlerin während ihrer Afrikareise diese Woche in keinem Flüchtlingslager zu sehen und gab sich betont geschäftsmäßig, als sie die Präsidenten von Mali, Niger und Äthiopien traf. Es ging nicht mehr um rührige Bilder, sondern um die neue, knallharte Realflüchtlingspolitik – mit viel Geld.

Das Wohl Afrikas liege im deutschen Interesse, sagte Merkel. Will heißen: Wir geben euch Millionen, dafür haltet ihr...


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