Mittelstand: Warum Merkel so gern mit Dax-Chefs verreist

PremiumMittelstand: Warum Merkel so gern mit Dax-Chefs verreist

11. September 2017
von Christian Schlesiger

Seit 2014 ging die Bundeskanzlerin zehn Mal auf weltweite Werbetour mit deutschen Konzernchefs. Mittelständler durften dagegen fast nie mit.

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Siemens-CEO Joe Kaeser und Kanzlerin Angela Merkel

Der Konzernchef, Herr über Hunderttausende Mitarbeiter, hatte Urlaub, endlich einmal. Doch für die Reise der Kanzlerin nach Argentinien und Mexiko war er gerne bereit, diesen zu verschieben – wenn die Kanzlerin rufe, stehe er parat, erzählte der Industrieboss den mitreisenden Journalisten bei einem Glas Wein in der Regierungsmaschine. Ehrensache.

Schön für den Konzernchef. Sehr viele kleinere Unternehmer in Deutschland, gerade aus dem Mittelstand, aber warten auf so einen Anruf ein Leben lang. Zehn Mal reiste Merkel in dieser Legislaturperiode mit einer größeren Wirtschaftsdelegation ins Ausland, mehrmals etwa nach China. Aber auch Japan, die USA und zahlreiche aufstrebende Schwellenländer standen auf ihrem Reiseprogramm. Natürlich stets inklusive: Gespräche mit Staatspräsidenten, Regierungschefs und Topmanagern der Reiseländer. Merkel versteht sich im Ausland durchaus auch als Türöffnerin.

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