Deutschland: Was eine Neuauflage der Großen Koalition besser machen müsste

PremiumRegierungsbildung in Deutschland: Diese 3 Dinge muss die neue GroKo besser machen

04. Dezember 2017
von Max Haerder, Christian Schlesiger, Silke Wettach und Cordula Tutt

Eine Neuauflage der schwarz-roten Bundesregierung rückt näher: Der SPD-Parteivorstand billigt den Vorschlag von Martin Schulz, ergebnisoffene Gespräche mit der Union zu führen. Was eine große Koalition diesmal besser machen muss.

Stellen wir uns für einen Moment vor, die Zukunft wäre schon angebrochen. Und nehmen wir für einen kurzen Augenblick an, hier spräche bereits der Minister einer neuen großen Koalition – welchen Eindruck würde der Mann da vorne auf der Bühne wohl machen, hier, beim Klassentreffen der deutschen Wirtschaft in Berlin, dem Arbeitgebertag?

„Unternehmerisches Handeln hat Vorbildcharakter“, ist einer der Sätze, die vorne am Rednerpult fallen. „Die deutsche Politik muss sich vom Klein-Klein und von taktischen Tricks lösen“, heißt es weiter und: „Der Staat muss Dienstleister sein, nicht Nervensäge.“ Und dann zitiert der Mann noch sein Lieblingsbuch, den „Leopard“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa: „Wenn wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“ Respektvoller Applaus für Martin Schulz.

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