Schlusswort: Den Jamaika-Sondierern fehlt der Respekt vor den Wählern

PremiumkolumneSchlusswort: Den Jamaika-Sondierern fehlt der Respekt vor den Wählern

10. November 2017
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Spieltheoretisch verfolgt die CSU größtenteils eine dominante Strategie.

Kolumne von Miriam Meckel

Großes Karo, kleines Karo: Die Jamaika-Verhandlungen geraten zum Gezocke. Die Wähler haben anderes verdient.

Alexander Dobrindt trägt gerne großes Karo. Das ist auch das Auffälligste, was vom CSU-Verkehrs- und -Infrastrukturminister der vergangenen Regierungsperiode in Erinnerung geblieben ist. Etwas oberhalb der oft öffentlich geschwellten Brust herrscht häufig kleines Karo. Das Denken bleibt in den parteipolitischen Interessen eines Teils der CSU eingekästelt. Wenn die Grünen sich in dieser Woche endlich bewegen, um der Gefahr entgegenzutreten, dass die Koalitionsverhandlungen vor die Wand fahren, nennt Dobrindt das „Schwachsinn“. Kompromissbereitschaft in den Koalitionssondierungen zwischen vier Parteien, die es noch nie miteinander versucht haben, ist Schwachsinn? Interessantes Demokratieverständnis.

Spieltheoretisch verfolgt die CSU (ohne Horst Seehofer) eine dominante Strategie. Sie glaubt,...


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