Schlusswort

Gerhard Schröder schadet der SPD

Gerhard, der Schreckliche: Der Rosneft-Job des Exkanzlers Schröder geht nicht. Ein Wechsel in die Wirtschaft muss aber möglich sein.

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Wie Gift aus dem Tropf sickert der wohl zukünftige Aufsichtsratsjob von Exbundeskanzler Gerhard Schröder seit Tagen in den Wahlkampf der SPD. Er verätzt gnadenlos jede zarte Wurzel einer keimenden Hoffnung auf bessere Umfragewerte. Natürlich gehört es auch in die Kategorie Wahlkampf, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel nun sagt, sie finde „was Herr Schröder macht, nicht in Ordnung“. Aber es ist mehr.

Die finanziellen Liebesgrüße aus Russland vergiften auch das allemal angespannte Verhältnis zwischen Wirtschafts- und Politikjobs in Deutschland. „Ich beabsichtige keine Posten in der Wirtschaft, wenn ich nicht mehr Bundeskanzlerin bin“, hat Merkel also gleich mal hinzugefügt.

 
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