Bank of England: Allein gegen den Brexit

PremiumBank of England: Allein gegen den Brexit

04. Dezember 2017
von Sascha Zastiral

Die britische Notenbank gilt als Bollwerk gegen den EU-Austritt. Dafür legt sich ihr Chef Mark Carney sogar mit der Regierung Ihrer Majestät an.

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Tragende Säulen: Die Bank of England ist eine der mächtigsten Notenbanken der Welt.

Rockstars sind nicht billig zu haben. Und als 2013 der damalige Schatzkanzler George Osborne Mark Carney nach Großbritannien holte, war dieser bereits genau das: ein Rockstar des Bankwesens.

Carney, 52 Jahre, gebürtiger Kanadier, Chef der Bank of England, lässt sich dieses Image gut bezahlen, sehr gut sogar. 2016 hat Carney für seine Dienste als oberster Notenbanker der Insel 480.000 Pfund bekommen, eine Zulage in Höhe von 252.000 Pfund und noch einen wöchentlichen Wohngeldzuschuss in vierstelliger Pfundhöhe, London ist schließlich teuer. Machte insgesamt 879.000 Pfund. Premierministerin Theresa May hingegen hat im vergangenen Jahr gerade einmal 144.000 Pfund verdient.

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Ist Carney, der am Stammsitz der Bank in Londons Threadneedle Street rund 2200 Mitarbeiter befehligt, dieses Geld wert? Seine Notenbank gewann jedenfalls seit dem Finanzcrash vor zehn Jahren so viele Befugnisse hinzu, dass sie heute einflussreicher ist als je zuvor in ihrer 323-jährigen Geschichte.

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Theresa May Quelle: REUTERS

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