Bank of England: Die wahren Gründe der britischen Zinswende

PremiumBank of England: Die wahren Gründe der britischen Zinswende

10. November 2017
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Die Bank of England hat nach mehr als einem Jahrzehnt eine vorsichtige Zinswende eingeläutet.

von Yvonne Esterházy

Die Bank of England hat nach mehr als einem Jahrzehnt eine vorsichtige Zinswende eingeläutet. Doch der Brexit überschattet alles. Und die ein stolze und unabhängige Zentralbank gerät immer stärker unter politischen Druck.

„Hier entlang, bitte“, der Pförtner in rosa Frack, roter Weste und Zylinder hält den Besuchern die schwere Tür auf, die ins Innere der altehrwürdigen Bank of England (BoE) führt. Auf Höflichkeit und Tradition legen sie bei der über 300 Jahre alten Notenbank eben höchsten Wert. So auch am 2. November, an dem die Zentralbank die erste Zinserhöhung seit 2007 verkündete. Sie hob den Leitzins allerdings nur um moderate 25 Basispunkte auf 0,5 Prozent an. „Wir nehmen den Fuß vom Gaspedal“, kommentierte Notenbankchef Mark Carney den symbolträchtigen Schritt. Die BoE  machte damit aber lediglich die Senkung vom Tag nach dem EU-Referendum...


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