Formel 1: Erben in der Poleposition

PremiumKommentarFormel 1: Erben in der Poleposition

27. Januar 2017
von Yvonne Esterházy

Bernie Ecclestone ist Geschichte. Seine Nachfolger bei der Formel 1 haben ein gutes Geschäft gemacht.

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Ein Formel-1-Rennen.

Auch wenn ihre Zahl zurückging, so sind sie längst noch nicht ausgestorben: die Benzinköpfe, die bei Bier, Spritgestank und röhrenden Motoren den archaischen Charme der Formel-1-Rennen genießen wollen. E-Mobilität mag die Zukunft sein. Die Präsidentenwahl in den USA und die Entscheidung für den Brexit zeigen aber auch, dass das Irrationale sich nicht durch die Fesseln der Vernunft im Zaum halten lässt.

Ja, es gibt viele Probleme bei der Formel 1. Und vielleicht stimmt es sogar, dass der Motorsport nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Doch der neue Besitzer Liberty Media, ein US-Medien- und Kabelriese, der vom Milliardär John Malone kontrolliert wird, hat mit Ross Brawn als Geschäftsführer für den Sportbereich und Sean Bratches als Marketingchef – einem ehemaligen Manager des US-Sportfernsehsenders ESPN – ein erfahrenes Duo installiert, das den Rennzirkus nach der Ära des Zampano Bernie Ecclestone professionalisieren und neue Ertragsquellen erschließen soll.

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