"I, Daniel Blake": Ein Mensch, (k)eine Nummer

Premium"I, Daniel Blake": Ein Mensch, (k)eine Nummer

23. November 2016
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Im Mutterland des Kapitalismus wachsen Kinder in Armut auf.

von Yvonne Esterházy

Mit „I, Daniel Blake“, einem Film über Verlierer am Rande der britischen Gesellschaft, trifft Altmeister Ken Loach die Gegenwart mitten ins Herz.

Katie Morgan, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, öffnet in der „Foodbank“ verstohlen eine Konservendose. Gierig verschlingt sie eine Handvoll kalter Bohnen. Dann bricht sie beschämt und gedemütigt in Tränen aus. Die bestürzende Schlüsselszene aus dem neuen Ken-Loach-Film „I, Daniel Blake“, der jetzt in Deutschland anläuft, bleibt noch lange nach dem Kinobesuch im Gedächtnis haften. Auch wenn sie fiktiv sein mag, so ist sie doch nah an der Wirklichkeit: Mehr als eine Million Briten im Jahr nutzen inzwischen die privaten „Foodbanks“, gemeinnützige Tafeln, wo ehrenamtliche Helfer Bedürftige, deren Sozialhilfe eingefroren, gekürzt oder gestrichen wurde, mit gespendeten Lebensmittelrationen versorgen.

Regisseur Loach, 80...


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